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Ackermann, Astrid
Film und Filmrecht zwischen 1919 und 1939
Als die Bilder laufen lernten
Nomos
978-3-8487-0483-5
1. Aufl. 2013 / 100 S.
Monographie/Dissertation

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Kurzbeschreibung

Reihe: Schriftenreihe zu Medienrecht, Medienproduktion und Medienökonomie. Band: 27

Ziel dieses Buches ist es, einen Überblick über die Geschichte des Films und das Filmrecht in den Jahren 1919 bis 1939 zu geben. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts entwickelte sich mit dem Film eine neue Nutzungsart. Schon bald nach der Einführung dieser neuen Nutzungsart entbrannte eine rege Debatte über die Frage, wie die mit dem Film zusammenhängenden Fragestellungen künftig rechtlich behandelt werden sollten. Diese Debatte gewann an Bedeutung, als die Nationalsozialisten die Regierung übernahmen und den Film zunehmend für ihre Propaganda zu nutzen begannen. Geschaffen wurde hierzu die im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda angesiedelte Reichsfilmkammer, die den Nationalsozialisten weitgehenden Einfluss auf die Inhalte der in Deutschland produzierten Filme sicherte. Die Verschärfung der Filmzensur sorgte zudem dafür, dass auch keine außerhalb Deutschlands produzierten Filme mit missliebigen Inhalten aufgeführt werden konnten.